*1991 in Gali, Abchasien
Lebt und arbeitet in Tiflis, Georgien
Mariam Akubardia ist eine georgische multidisziplinäre Künstlerin, deren Schaffen sich mit Erinnerung, Krieg, Vertreibung und den psychologischen Folgen von Postkonflikt-Landschaften beschäftigt.
Aufgewachsen im besetzten Gali nach dem russisch-georgischen Krieg, schöpft sie in ihren Arbeiten direkt aus ihren eigenen Erfahrungen und verwandelt persönliche und kollektive Geschichten in melancholische, traumhafte Erzählungen. Durch Malerei, Installationen und visuelles Storytelling untersucht Mariam Akubardia verlassene Räume, niedergebrannte Schulen und Kindergärten, sowjetische Sanatorien und provisorische Unterkünfte, in denen Binnenflüchtlinge leben – Orte, an denen das Trauma mit der üppigen subtropischen Natur ihrer Kindheit koexistiert.
Akubardia studierte an der Staatlichen Kunstakademie Tiflis, wo sie sowohl ihren Bachelor (2013) als auch ihren Master (2017) in Malerei erwarb. Sie verbindet akademische malerische Traditionen mit fragmentierten, emotionsgeladenen Bildwelten. Ihre Werke verwischen oft die Grenzen zwischen Realität und Erinnerung und zeigen menschliche Figuren, die in Räumen schweben, die von Verlust, Exil und Überleben geprägt sind.
Akubardias Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem auf der NADA Warschau, bei Martin Browne Contemporary, bei der Bonhams-Auktion und bei Personal Structures, einer Parallelveranstaltung der 57.Biennale von Venedig. Im Jahr 2023 wurde sie von Harper’s Bazaar Deutschland zu einer der „Künstlerinnen desJahres“ gekürt. Im Jahr 2019 gewann ihr Projekt „Citrus Trees Covered Against the Frost“ den Wettbewerb „Woman of Bauhaus“ der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Jahr 2020 schuf sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Georgiens erstes unabhängiges Comic-Projekt über Binnenflüchtlinge, das vom Berliner Magazin ZTSCRPT veröffentlicht wurde.
@mariakubardia_

Mariam Akubardia ©Foto: Guram Saqvarelidze
*1991 in Gali, Abchasien
Lebt und arbeitet in Tiflis, Georgien
Mariam Akubardia ist eine georgische multidisziplinäre Künstlerin, deren Schaffen sich mit Erinnerung, Krieg, Vertreibung und den psychologischen Folgen von Postkonflikt-Landschaften beschäftigt.
Aufgewachsen im besetzten Gali nach dem russisch-georgischen Krieg, schöpft sie in ihren Arbeiten direkt aus ihren eigenen Erfahrungen und verwandelt persönliche und kollektive Geschichten in melancholische, traumhafte Erzählungen. Durch Malerei, Installationen und visuelles Storytelling untersucht Mariam Akubardia verlassene Räume, niedergebrannte Schulen und Kindergärten, sowjetische Sanatorien und provisorische Unterkünfte, in denen Binnenflüchtlinge leben – Orte, an denen das Trauma mit der üppigen subtropischen Natur ihrer Kindheit koexistiert.
Akubardia studierte an der Staatlichen Kunstakademie Tiflis, wo sie sowohl ihren Bachelor (2013) als auch ihren Master (2017) in Malerei erwarb. Sie verbindet akademische malerische Traditionen mit fragmentierten, emotionsgeladenen Bildwelten. Ihre Werke verwischen oft die Grenzen zwischen Realität und Erinnerung und zeigen menschliche Figuren, die in Räumen schweben, die von Verlust, Exil und Überleben geprägt sind.
Akubardias Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem auf der NADA Warschau, bei Martin Browne Contemporary, bei der Bonhams-Auktion und bei Personal Structures, einer Parallelveranstaltung der 57.Biennale von Venedig. Im Jahr 2023 wurde sie von Harper’s Bazaar Deutschland zu einer der „Künstlerinnen desJahres“ gekürt. Im Jahr 2019 gewann ihr Projekt „Citrus Trees Covered Against the Frost“ den Wettbewerb „Woman of Bauhaus“ der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Jahr 2020 schuf sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Georgiens erstes unabhängiges Comic-Projekt über Binnenflüchtlinge, das vom Berliner Magazin ZTSCRPT veröffentlicht wurde.
@mariakubardia_

Mariam Akubardia ©Foto: Guram Saqvarelidze