Fr, 11. September 2026, 19 Uhr
Weltkunstzimmer
Video Walk
Ein filmischer Nachtspaziergang durch die Stadt
Mit Kurzfilmen von Saffi Adler, Nazgol Emami, Richard Andreas Finger, Maximilian Karakatsanis, Chanmin Kim und Rosh Zeeba.
Der Urban Space Video Walk erforscht in diesem Jahr filmisch das Thema Nightshift.
Treffpunkt: Weltkunstzimmer, Innenhof
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
Der Walk findet in deutscher Sprache statt (Filme mit englischer Untertitelung).
Urban Space Filmpreise
1. Platz 1.000 Euro (Jury), 2. Platz 400 Euro (Jury), 3. Platz 250 Euro (Publikumspreis)
In diesem Jahr gratulieren wir:
Saffi Adler (1. Platz)
Nazgol Emami (2. Platz)
Maximilian Karakatsanis (3. Platz)
Vergeben durch die Jury bestehend aus:
Christina Schmitz, Enrique Sánchez Lansch, Kristina Henschel,
und das Publikum.
Christina Schmitz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in der Abteilung für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zurzeit arbeitet sie an ihrer Dissertation zum essayistischen Film und untersucht, wie sich ein essayistisches Denken unter den Bedingungen digitaler Bild- und Medientechnologien organisiert. Außerdem arbeitet sie seit vielen Jahren freiberuflich im Bereich der Videoproduktion.
Enrique Sánchez Lansch ist Regisseur und Autor von Dokumentarfilmen wie z.B. die preisgekrönten Kinofilme Rhythm is it!, Das Reichsorchester, A Symphony of Noise und Pol Pot Dancing. 2018 wurde er als Professor an die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf berufen, wo er Musik und audiovisuelle Produktion und Dokumentarfilm unterrichtet. Er ist Mitglied der Europäischen und der Deutschen Filmakademie.
Kristina Henschel ist Organisationsleiterin und Projektmanagerin der Duisburger Filmwoche mit langjähriger Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Film- und Kulturveranstaltungen unter anderem bei den Kurzfilmtagen Oberhausen. Mit dem Schwerpunkt auf Experimental- und Dokumentarfilm, sowie Performances und Installationen.
Der diesjährige Urban Space Videowalk erforscht unter dem Thema „Nightshift“ Perspektiven auf die Nacht als urbanen, sozialen, ökologischen und sinnlichen Raum. Gesucht werden filmische Arbeiten, die sich mit nächtlichen Atmosphären und Übergängen zwischen Schlafen und Wachsein, Erschöpfung und Euphorie, Schutz und Angst, Kontrolle und Kontrollverlust auseinandersetzen.
Nachts verändern sich Wahrnehmungen, Körper und Beziehungen. Clubs, Bars, Straßen, Bahnhöfe oder Tankstellen werden zu temporären Resonanzräumen – geprägt von Sound, Licht, Bewegung und Begegnung. Bässe, Stimmen, Maschinen, Sirenen, Stille und das kontinuierliche Rauschen der Stadt strukturieren die Nacht ebenso wie Schichtarbeit, Schlafrhythmen und urbane Infrastrukturen. Die Dunkelheit kann Schutzraum, Rückzugsort und Verwandlung sein – ebenso wie Angstraum, Unsicherheitszone oder Ort der Einsamkeit und Kontrolle.
Gleichzeitig gehört die nächtliche Stadt nicht den Menschen allein. Füchse auf leeren Straßen, Bäume im Neonlicht, Nagetiere in U-Bahn-Schächten, Insekten an Leuchtreklamen oder Fledermäuse zwischen Betonfassaden erscheinen mit Einbruch der Dämmerung.
Zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit entstehen neue Beziehungsgeflechte, Koexistenzen und Wahrnehmungen.
Kuration
Janine Blöß
Projektteam
Nora Faust, Yannick Böhm, Charlotte Beckmann, Laura Jordan-Bertinelli, Tom Förderer









Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Die diesjährigen Gewinner*innen Saffi Adler, Nazgol Emami und Maximilian Karakatsanis sowie die Jury bestehend aus Kristina Henschel, Christina Schmitz und Enrique Sánchez Lansch. Foto: © Pia Koop

Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Mit großem Dank an den Johanniter Rhein-Ruhr Verband und an die Brauerei Kürzer.

Fr, 11. September 2026, 19 Uhr
Weltkunstzimmer
Video Walk
Ein filmischer Nachtspaziergang durch die Stadt
Mit Kurzfilmen von Saffi Adler, Nazgol Emami, Richard Andreas Finger, Maximilian Karakatsanis, Chanmin Kim und Rosh Zeeba.
Der Urban Space Video Walk erforscht in diesem Jahr filmisch das Thema Nightshift.
Treffpunkt: Weltkunstzimmer, Innenhof
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
Der Walk findet in deutscher Sprache statt (Filme mit englischer Untertitelung).
Urban Space Filmpreise
1. Platz 1.000 Euro (Jury), 2. Platz 400 Euro (Jury), 3. Platz 250 Euro (Publikumspreis)
In diesem Jahr gratulieren wir:
Saffi Adler (1. Platz)
Nazgol Emami (2. Platz)
Maximilian Karakatsanis (3. Platz)
Vergeben durch die Jury bestehend aus:
Christina Schmitz, Enrique Sánchez Lansch, Kristina Henschel,
und das Publikum.
Christina Schmitz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in der Abteilung für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zurzeit arbeitet sie an ihrer Dissertation zum essayistischen Film und untersucht, wie sich ein essayistisches Denken unter den Bedingungen digitaler Bild- und Medientechnologien organisiert. Außerdem arbeitet sie seit vielen Jahren freiberuflich im Bereich der Videoproduktion.
Enrique Sánchez Lansch ist Regisseur und Autor von Dokumentarfilmen wie z.B. die preisgekrönten Kinofilme Rhythm is it!, Das Reichsorchester, A Symphony of Noise und Pol Pot Dancing. 2018 wurde er als Professor an die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf berufen, wo er Musik und audiovisuelle Produktion und Dokumentarfilm unterrichtet. Er ist Mitglied der Europäischen und der Deutschen Filmakademie.
Kristina Henschel ist Organisationsleiterin und Projektmanagerin der Duisburger Filmwoche mit langjähriger Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Film- und Kulturveranstaltungen unter anderem bei den Kurzfilmtagen Oberhausen. Mit dem Schwerpunkt auf Experimental- und Dokumentarfilm, sowie Performances und Installationen.

Der diesjährige Urban Space Videowalk erforscht unter dem Thema „Nightshift“ Perspektiven auf die Nacht als urbanen, sozialen, ökologischen und sinnlichen Raum. Gesucht werden filmische Arbeiten, die sich mit nächtlichen Atmosphären und Übergängen zwischen Schlafen und Wachsein, Erschöpfung und Euphorie, Schutz und Angst, Kontrolle und Kontrollverlust auseinandersetzen.
Nachts verändern sich Wahrnehmungen, Körper und Beziehungen. Clubs, Bars, Straßen, Bahnhöfe oder Tankstellen werden zu temporären Resonanzräumen – geprägt von Sound, Licht, Bewegung und Begegnung. Bässe, Stimmen, Maschinen, Sirenen, Stille und das kontinuierliche Rauschen der Stadt strukturieren die Nacht ebenso wie Schichtarbeit, Schlafrhythmen und urbane Infrastrukturen. Die Dunkelheit kann Schutzraum, Rückzugsort und Verwandlung sein – ebenso wie Angstraum, Unsicherheitszone oder Ort der Einsamkeit und Kontrolle.
Gleichzeitig gehört die nächtliche Stadt nicht den Menschen allein. Füchse auf leeren Straßen, Bäume im Neonlicht, Nagetiere in U-Bahn-Schächten, Insekten an Leuchtreklamen oder Fledermäuse zwischen Betonfassaden erscheinen mit Einbruch der Dämmerung.
Zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit entstehen neue Beziehungsgeflechte, Koexistenzen und Wahrnehmungen.
Kuration
Janine Blöß
Projektteam
Nora Faust, Yannick Böhm, Charlotte Beckmann, Laura Jordan-Bertinelli, Tom Förderer









Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Foto: © Pia Koop
Die diesjährigen Gewinner*innen Saffi Adler, Nazgol Emami und Maximilian Karakatsanis sowie die Jury bestehend aus Kristina Henschel, Christina Schmitz und Enrique Sánchez Lansch. Foto: © Pia Koop
Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Mit großem Dank an den Johanniter Rhein-Ruhr Verband und an die Brauerei Kürzer.
