WELTKUNSTZIMMER - Labor für Kritik und Weitsicht

Mittwoch, 18. November 2015, 19 Uhr / The Choreography of Labour #VI Lecture – Performance von Romana Schmalisch und anschließendes Gespräch mit Sabine Maria Schmidt


Sabine Maria Schmidt

“The Choreography of Labour#2”, Filmstill aus der Lecture Performance in Aubervilliers, 2013 Foto: © Romana Schmalisch

Romana Schmalisch im Gespräch mit Sabine Maria Schmidt

Romana Schmalisch im Gespräch mit Sabine Maria Schmidt

Romana Schmalisch im Gespräch mit Sabine Maria Schmidt

Mittwoch, 18. November 2015, 19 Uhr /
The Choreography of Labour #VI Lecture –
Performance von Romana Schmalisch und anschließendes Gespräch mit Sabine Maria Schmidt
Eintritt frei

In ihrem umfassenden Projekt „The Choreography of Labour“, welches während eines Recherchestipendiums am Laboratoires d’Aubervilliers entwickelt wurde, beschäftigt sich Romana Schmalisch mit verschiedenen historischen und zeitgenössischen Strategien der Ausbildung und Optimierung des Arbeitsvermögens. Zum einen untersucht das Projekt die Techniken des Choreografen Rudolf Laban, der im England der 1940er und 50er Jahre Formen des Tanzes zum Zwecke der körperlichen Effizienzsteigerung im Produktionsprozess einsetzte. Zum anderen erforscht es verschiedene Programme in Pariser Ausbildungszentren und Arbeitsämtern, in denen Arbeitssuchende auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet werden, oftmals durch den Einsatz der Kreativität als Mittel des Selbstmanagements.


Als Teil einer fortlaufenden Reihe von Lecture-Performances richtet „The Choreography of Labour #VI“ nun den Blick auf den Einsatz der Kunst für außerkünstlerische Zwecke, um deren Möglichkeiten, Grenzen und Risiken zu thematisieren und kritisch zu hinterfragen.


Romana Schmalisch studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin. Sie nahm an mehreren Stipendienprogrammen als Researcher teil, u.a. in Maastricht und London. In ihren künstlerischen Arbeiten beschäftigt sie sich mit den unterschiedlichen medialen Strategien des Films und der Frage der Abbildbarkeit geschichtlicher Prozesse und gesellschaftlicher Strukturen.
2006 kuratierte Sabine Maria Schmidt die Ausstellung „Reconstructing Futures“ als erste museale Einzelpräsentation von Romana Schmalisch im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg.

 

 

Veranstaltungsort: Gästezimmer im WELTKUNSTZIMMER

Ronsdorfer Str. 77a, 40233 Düsseldorf, Tel: +49 211-730 81 40

 


Zur Veranstaltungsreihe

 

„Labor für Kritik und Weitsicht“ ist eine neue Veranstaltungsreihe im WELTKUNSTZIMMER, die die Vorder- und Hintergründe künstlerischer Projekte ins Zentrum rückt. Künstler und Kulturschaffende haben in den letzten Jahren unterschiedlichste Strategien entwickelt, die sich abseits von Kunstmarkt, Medien und Institutionen entfalten und neue Rezeptionsformen einfordern. Zudem reagieren Künstler, Autoren und Kuratoren zunehmend auf die starken gesellschaftlichen Veränderungen, die seit Jahren unter den Schlagwörtern „Kapitalismus, Krise, Konsum und Kontrolle“ verhandelt werden. Welche Positionen nehmen Künstler ein? Und wie lassen sich diese vermitteln? Neben Schwerpunkten auf mediale und interdisziplinäre Fragestellungen, sollen vor allem Arbeiten und Projekte vorgestellt werden, die abseits vom zielgerichteten Ausstellungsformat auf längerfristigen Recherchen beruhen und Experiment und Risiko wagen.

Die Veranstaltungen finden monatlich, jeweils Mittwochs, um 19 Uhr im Gästezimmer des WELTKUNSTZIMMER statt. Der Eintritt ist frei.

 

 

Weitere Termine:

 

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 19 Uhr

"Happy Hour" - eine Abendperformance der Klasse Daniele Buetti

 

 

Gefördert von: