5. – 22. März 2026
ENERGIETRÄGER
WOLFGANG SCHÄFER
Malerei – Installation – Butoh – Performance
Ausstellung
Eine Überblicksschau im Spannungsfeld von materieller Präsenz und innerer Bewegung. Die Ausstellung folgt Energien, die den Raum durchziehen, Materie definieren, Körper formen und Wahrnehmung verändern.
Rahmenprogramm
Mi, 4. März 2026, 19 Uhr, Ausstellungseröffnung
Sa, 7. März 2026, 15 Uhr, Künstlerführung durch die Ausstellung
Fr, 13. März 2026, 20 Uhr, Butoh-Performance von Wolfgang Schäfer mit Sound von Konrad Kraft
So, 22. März 2026 19 Uhr, Finissage mit The Visitor, Analog Synthesizer Konzert
Öffnungszeiten: Do – So 14 – 18 Uhr
und nach persönlicher Absprache unter 0174-7050849 oder info@wolfgangschaefer.art
Eintritt frei.
Die Ausstellung „Energieträger“ gründet auf einer Offenheit gegenüber dem Wesen der Dinge. Wolfgang Schäfer arbeitet mit Leinwand und Farbe, Objekt, Film und Fotografie stets in unmittelbarer Reaktion auf den wesentlichen Augenblick. Seine Arbeiten suchen die Verbindung von Existenz, Materie und dem Geistigen und machen das Wunder sichtbar, das in den vielfältigen Erscheinungsformen der Welt angelegt ist. Durch das Zusammenspiel der Medien entsteht eine Beziehung, die nicht erklärend wirkt, sondern erfahrbar wird.
Kreation wird als Bewegung verstanden – als Prozess, Entwicklung und Flow. Formen und Konstellationen entstehen nicht aus festen Vorgaben, sondern aus einem organischen Wachstum heraus. Unterschiedliche Objekte treten in Beziehung zueinander, behaupten ihre Eigenständigkeit und bilden zugleich ein offenes Gefüge. Diese Arbeitsweise entwickelt eine räumliche Qualität, die an Landschaften erinnert, ohne sie abzubilden: ein Arbeiten über Landschaft als Struktur, als Erfahrungsfeld.
Konfrontationen sind Teil dieses Prozesses. Relikte von Ästen, Materialien und Fundstücke begegnen einander, treten in Spannung und erzeugen eine Art performativen Raum, in dem keine menschlichen Akteure notwendig sind. Die Objekte agieren miteinander und kreieren Situationen, in denen Energie als etwas Spürbares zwischen den Dingen und in jedem einzelnen Objekt präsent wird. Zentral ergänzt wird dies durch bewusst beiläufige Ansammlungen und Bodenarbeiten. Sie hinterfragen die Wertigkeit von Materialien und stellen die Frage, ab wann Kunst entsteht.
Im Verhältnis der Dinge zueinander beginnen Erzählungen, Bedeutung verschiebt sich, verdichtet sich und wird zur Poesie. Diese Offenheit setzt sich in experimentellen Erweiterungen fort: Malerei erscheint als Aktion, als Action Painting und als Farbe in Bewegung, zugleich aber auch als Entwicklung aus der Ruhe. Filmische Arbeiten greifen Rituale des Wachsens auf und erweitern das Werk in zeitliche und überzeitliche Dimensionen.

© Wolfgang Schäfer, Merry go round, 2019, 130x170cm, Acryl auf Nessel, Foto: Rainer Rudolf
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Düsseldorf.

5. – 22. März 2026
ENERGIETRÄGER
WOLFGANG SCHÄFER
Malerei – Installation – Butoh – Performance
Ausstellung
Eine Überblicksschau im Spannungsfeld von materieller Präsenz und innerer Bewegung. Die Ausstellung folgt Energien, die den Raum durchziehen, Materie definieren, Körper formen und Wahrnehmung verändern.
Rahmenprogramm
Mi, 4. März 2026, 19 Uhr, Ausstellungseröffnung
Sa, 7. März 2026, 15 Uhr, Künstlerführung durch die Ausstellung
Fr, 13. März 2026, 20 Uhr, Butoh-Performance von Wolfgang Schäfer mit Sound von Konrad Kraft
So, 22. März 2026 19 Uhr, Finissage mit The Visitor, Analog Synthesizer Konzert
Öffnungszeiten: Do – So 14 – 18 Uhr
und nach persönlicher Absprache unter 0174-7050849 oder info@wolfgangschaefer.art
Eintritt frei.
Die Ausstellung „Energieträger“ gründet auf einer Offenheit gegenüber dem Wesen der Dinge. Wolfgang Schäfer arbeitet mit Leinwand und Farbe, Objekt, Film und Fotografie stets in unmittelbarer Reaktion auf den wesentlichen Augenblick. Seine Arbeiten suchen die Verbindung von Existenz, Materie und dem Geistigen und machen das Wunder sichtbar, das in den vielfältigen Erscheinungsformen der Welt angelegt ist. Durch das Zusammenspiel der Medien entsteht eine Beziehung, die nicht erklärend wirkt, sondern erfahrbar wird.
Kreation wird als Bewegung verstanden – als Prozess, Entwicklung und Flow. Formen und Konstellationen entstehen nicht aus festen Vorgaben, sondern aus einem organischen Wachstum heraus. Unterschiedliche Objekte treten in Beziehung zueinander, behaupten ihre Eigenständigkeit und bilden zugleich ein offenes Gefüge. Diese Arbeitsweise entwickelt eine räumliche Qualität, die an Landschaften erinnert, ohne sie abzubilden: ein Arbeiten über Landschaft als Struktur, als Erfahrungsfeld.
Konfrontationen sind Teil dieses Prozesses. Relikte von Ästen, Materialien und Fundstücke begegnen einander, treten in Spannung und erzeugen eine Art performativen Raum, in dem keine menschlichen Akteure notwendig sind. Die Objekte agieren miteinander und kreieren Situationen, in denen Energie als etwas Spürbares zwischen den Dingen und in jedem einzelnen Objekt präsent wird. Zentral ergänzt wird dies durch bewusst beiläufige Ansammlungen und Bodenarbeiten. Sie hinterfragen die Wertigkeit von Materialien und stellen die Frage, ab wann Kunst entsteht.
Im Verhältnis der Dinge zueinander beginnen Erzählungen, Bedeutung verschiebt sich, verdichtet sich und wird zur Poesie. Diese Offenheit setzt sich in experimentellen Erweiterungen fort: Malerei erscheint als Aktion, als Action Painting und als Farbe in Bewegung, zugleich aber auch als Entwicklung aus der Ruhe. Filmische Arbeiten greifen Rituale des Wachsens auf und erweitern das Werk in zeitliche und überzeitliche Dimensionen.

© Wolfgang Schäfer, Merry go round, 2019, 130x170cm, Acryl auf Nessel, Foto: Rainer Rudolf
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Düsseldorf.
