30. und 31. Januar 2026
Von Paula Pedraza und Leonie Türke
Performance-Installation und Workshop
Fr, 30. Januar 2026, Performance-Installation, Einlass um 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr
Sa, 31. Januar 2026, Workshop, 13:30 – 19:30 Uhr
>>> Workshopanmeldung
Body Bag A markiert den Beginn einer gemeinsamen Performance-Praxis von Paula Pedraza und Leonie Türke, die auf langjährigen Forschungen zu den materiellen und politischen Bedingungen des Körpers nach dem Tod basiert. Unter Verwendung von Techniken zur Knochenwahrnehmung und strukturierten Rollenspielen aktiviert die Arbeit Figuren und Instanzen, die an den administrativen, physischen und ethischen Entscheidungen rund um den Tod beteiligt sind. Ein Gespräch zwischen Leiche und Bestatter wird über die Schwelle zwischen Leben und Tod hinweg geführt und erstreckt sich zwischen der Zeit vor und nach dem Tod.
Darüber hinaus wird ein strukturierter Rahmen eingeführt, der auf medizinisch und administrativ definierten Stadien des Todes basiert – unter Berücksichtigung des körperlichen Endes, der Behandlung nach dem Tod, der Dokumentation, der Aufbewahrung und der Übergangsstadien –, da diese Prozesse in performative Methoden übersetzt werden.
Am 30. Januar (Freitag) öffnet die Performance-Installation um 18:30 Uhr, Einlass ist um 19:00 Uhr. Die Eröffnung umfasst eine Begrüßung und einen informellen Umtrunk.
Am 31. Januar (Samstag) findet ein ganztägiger Workshop statt, der den Teilnehmern eine ausführliche Einführung in die konzeptionellen und praktischen Grundlagen unserer Arbeit bietet. Der Workshop befasst sich mit Symbolen, Methoden und verkörperten Techniken, die innerhalb der Praxis entwickelt wurden, darunter Ansätze zur Darstellung des Todes oder zum Einnehmen der Position eines Leichnams sowie Methoden zur Charakterbildung, die aus dem LARP (Live-Action-Rollenspiel) stammen.
Der Workshop ist öffentlich und für maximal 20 Teilnehmer zugänglich. Die Beiträge sind freiwillig. Die Teilnehmer sind von 13:30 Uhr bis ca. 19:30 Uhr willkommen. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Sowohl die Performance als auch der Workshop sind in einem thanatopolitischen Rahmen angesiedelt und untersuchen kritisch, wie institutionelle und prozedurale Regime den Tod und seine Folgen regeln und wie solche Regime oft die affektiven und relationalen Dimensionen des Todes für Familienangehörige und enge Beziehungen abstrahieren, regulieren oder neutralisieren.

© Paula Pedraza, Posthumous Death at Reinraum
30. und 31. Januar 2026
Von Paula Pedraza und Leonie Türke
Performance-Installation und Workshop
Fr, 30. Januar 2026, Performance-Installation, Einlass um 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr
Sa, 31. Januar 2026, Workshop, 13:30 – 19:30 Uhr
>>> Workshopanmeldung
Body Bag A markiert den Beginn einer gemeinsamen Performance-Praxis von Paula Pedraza und Leonie Türke, die auf langjährigen Forschungen zu den materiellen und politischen Bedingungen des Körpers nach dem Tod basiert. Unter Verwendung von Techniken zur Knochenwahrnehmung und strukturierten Rollenspielen aktiviert die Arbeit Figuren und Instanzen, die an den administrativen, physischen und ethischen Entscheidungen rund um den Tod beteiligt sind. Ein Gespräch zwischen Leiche und Bestatter wird über die Schwelle zwischen Leben und Tod hinweg geführt und erstreckt sich zwischen der Zeit vor und nach dem Tod.
Darüber hinaus wird ein strukturierter Rahmen eingeführt, der auf medizinisch und administrativ definierten Stadien des Todes basiert – unter Berücksichtigung des körperlichen Endes, der Behandlung nach dem Tod, der Dokumentation, der Aufbewahrung und der Übergangsstadien –, da diese Prozesse in performative Methoden übersetzt werden.
Am 30. Januar (Freitag) öffnet die Performance-Installation um 18:30 Uhr, Einlass ist um 19:00 Uhr. Die Eröffnung umfasst eine Begrüßung und einen informellen Umtrunk.
Am 31. Januar (Samstag) findet ein ganztägiger Workshop statt, der den Teilnehmern eine ausführliche Einführung in die konzeptionellen und praktischen Grundlagen unserer Arbeit bietet. Der Workshop befasst sich mit Symbolen, Methoden und verkörperten Techniken, die innerhalb der Praxis entwickelt wurden, darunter Ansätze zur Darstellung des Todes oder zum Einnehmen der Position eines Leichnams sowie Methoden zur Charakterbildung, die aus dem LARP (Live-Action-Rollenspiel) stammen.
Der Workshop ist öffentlich und für maximal 20 Teilnehmer zugänglich. Die Beiträge sind freiwillig. Die Teilnehmer sind von 13:30 Uhr bis ca. 19:30 Uhr willkommen. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Sowohl die Performance als auch der Workshop sind in einem thanatopolitischen Rahmen angesiedelt und untersuchen kritisch, wie institutionelle und prozedurale Regime den Tod und seine Folgen regeln und wie solche Regime oft die affektiven und relationalen Dimensionen des Todes für Familienangehörige und enge Beziehungen abstrahieren, regulieren oder neutralisieren.

© Paula Pedraza, Posthumous Death at Reinraum