TAVIDAN - Ursprung und Entstehung

Ausstellungsdauer: 18. Oktober - 29. November 2014 Eröffnung: Freitag 17. Oktober, 19.00 Uhr Öffnungszeiten: Do-So 14.00 - 18.00 Uhr, Eintritt frei, Workshop-Präsentation am 16. November um 17.00 Uhr


Lars Breuer "Order From Noise" und Gio Sumbadze "yyy", Foto: Michael Schaab

Lars Breuer "Order From Noise" und Gio Sumbadze "yyy", Foto: Michael Schaab

Peter Schloss und Michael Pohl "Worüber man nicht schweigen kann", Foto: Michael Schaab

Hörner|Antlfinger "Kramfors", Foto: Michael Schaab

Kai Rheineck "o.T.", Foto: Michael Schaab

Hörner|Antlfinger "MILK", Foto: Michael Schaab

Patrick Rieve "MotoBar (International Meeting Point)", Foto: Michael Schaab

Mamuka Japharidze "Cinema Distillery", Foto: Michael Schaab

Mamuka Japharidze "Thone", Foto: Michael Schaab

Caroline Bayer "Konsum", Foto: Michael Schaab

Eine Ausstellung mit Caroline Bayer (Berlin), Lars Breuer (Köln), Nino Chubinishvili (Tbilissi), Hörner|Antlfinger (Köln), Mamuka Japharidze (Tbilissi), Nika Machaidze (Tbilissi), Kai Rheineck (Düsseldorf), Patrick Rieve (Köln), Peter Schloss (Düsseldorf) & Michael Pohl (Berlin), Nino Sekhniashvili (Tbilissi), Kote Sulaberidze (Tbilissi), Gio Sumbadze (Tbilissi) und Wato Tsereteli (Tbilissi). Kuratorin: Maria Wildeis.

TAVIDAN ist der georgische Ausdruck für "vom Kopf aus" und beschreibt den Ausgangspunkt einer Idee oder eines Projekts. Im Dialog zwischen Künstlern aus Tbilisi (Georgien) und Deutschland zeigt die Ausstellung Werke, die auf unterschiedlichen Wegen die offene Form der zeitgenössischen Kunst demonstrieren.

Die ausgewählten Künstler arbeiten in nahezu allen Bereichen der Bildenden Kunst, wie Malerei, Neue Medien, Installation, Film, Fotografie, Raumbezogene Objektkunst und sind darüber hinaus auch in anderen Disziplinen zu Hause, wie Neue Musik, Mode, Biofarming oder in der Bildung. Ihre Arbeitsweisen befinden sich oftmals an einer Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft, zwischen dem White Cube und dem Feld, dem Laufsteg oder dem sozialen Bereich. Ihre je eigenen Bedeutungsräume gilt es, in Tavidan hervorzuheben, zu untersuchen und verstehen zu lernen.

Zweites Ziel der Ausstellung ist, die Kunstszenen Georgiens und NRWs zu verbinden. Die sieben Künstler aus der georgischen Hauptstadt Tbilisi sind auf einen 10tägigen Residenzaufenthalt im WELTKUNSTZIMMER eingeladen, - wie auch die 6 Positionen aus Deutschland - vor Ort Ihre Werke zu entwickeln.

Wato Tsereteli realisiert einen Workshop in Form einer Kollaboration mit Oliver Blumek und Studenten der Kunstakademie Düsseldorf (Rebekka Benzenberg, Nina Blum, Björn Bock, Bastian Hoffmann, Jasmin Preiss, Oliver Russmann, Julian Wachendorf), die unter dem Titel Big Scale - Collaborative Workshop künstlerische Konzepte entwickeln und sie innerhalb der Ausstellung präsentieren.

 

Rahmenprogramm:

Freitag, 17. Oktober, ab 19.00 Uhr / Eröffnung
mit "Cinema Destillery", eine Performance von Mamuka Japharidze und Einführung von Kuratorin Maria Wildeis 

Samstag, 26. Oktober und 2. November, 16.00 Uhr / Kuratorenführung
über das Konzept TAVIDAN ("vom Kopf aus") und den Dialog der Künstler aus Georgien und Deutschland

Sonntag, 16. November, 17.00 Uhr / Workshop-Präsentation
mit Wato Tsereteli, Oliver Blumek und Studenten der Kunstakademie Düsseldorf: Rebekka Benzenberg, Nina Blum, Björn Bock, Bastian Hoffmann, Jasmin Preiss, Oliver Russmann, Julian Wachendorf.

Samstag, 29. November, 20.00 Uhr / Finissage

Sculptress of Sound – eine auditiv-performative Rauminstallation – ist ein spartenübergreifendes Projekt, das 2011 von den Künstlerinnen Julia Bünnagel, Tamara Lorenz und Patricia Köllges gegründet wurde. Mit Schwerpunkten in verschiedenen Arbeitsfeldern der bildenden Kunst entwickeln Sculptress of Sound gemeinsam eine installative Konstruktion aus Klang, Licht und skulpturalen Elementen, in die sie ihre spezifischen Erfahrungen aus ihrem künstlerischen Schaffen einfließen lassen.

www.sculptressofsound.de

 

Big Scale - Collaborative workshop von Wato Tsereteli
Wenn man Leonardo, Gandhi oder an die etlichen Errungenschaften im Guinessbuch denkt, erwächst in einigen die Frage: Welches Potential habe ich?

Künstler arbeiten auf vielen Wegen: rational, intuitiv, entgegen dem Strom, ungeplant, ästhetisch ... und diese Eigenschaften finden sich in jedem Bereich des Lebens wieder. Kunst kann sich nahezu jeden Themas annehmen, was bedeutet, dass sie ein einzigartiges Instrument für die Auseinandersetzung mit ästhetischen, sozialen oder politischen Fragen ist.

Diese kurze und intensive Kollaboration bewältigt in nur 5 Tagen eine große Menge an Zeit und Material, wobei die Teilnehmer Skizzen und Ideen für große, und groß gedachte gesellschaftsrelevante Konzepte realisieren werden.

"Big Scale" wurde bereits an der Universität für Angewandte Künste Wien 2013 realisiert. Die Ergebnisse werden zur Eröffnung präsentiert und am Sonntag, den 16. November gemeinsam mit den Teilnehmern besprochen.

 

www.tavidan.org

 

Das Projekt erhält Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Düsseldorf und dem Institut für Auslandbeziehungen, IfA, Stuttgart.